Über viele Jahrzehnte gehörte der Friseurbetrieb Düwell zum Dorf Bakum

Siebziger und Achtziger (Quelle OV)

Als Alfons Düwel im September 1933 im Haus des Schmiedemeisters Kreienborg einen Herrenfriseursalon eröffnete, kostete ein Haarschnitt 50 Pfennig. 1983 feierten Alfons u. Klara Düwell ihr 50jähriges Betriebsjubiläum. Über das Friseurgeschäft Düwell berichtete auch der Heimatverein Bakum in seiner Dokumentation zum Volksfest 2018.

Heute zeigen wir einige Ausschnitte aus dieser Dokumentation der 70iger und 80iger des vorigen Jahrhunders.


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Super 8 Film zeigt das Sängerbundesfest 1975 in Bakum

Siebziger und Achtziger Oktober 1979

Heute am 25. Juni 2018 machte sich Florian Ferber in der OV Gedanken zur Zukunft des Sängerbundesfest. Erstmals hat sich in der 125jährigen Geschichte des Sängerbundes kein Chor gefunden, um das jährliche Treffen zu organisieren. Welchen Aufwand und welches Interesse ein Bundessängerfest 1975 in Bakum hatte, zeigt ein Super 8 Film von Franz Rohenkohl. Dieser Film wurde ausführlich auch in der Dokumentation des Heimatvereins zu den 70iger und 80iger Jahren des vorigen Jahrunderts gezeigt.

Heute zeigen wir einige Ausschnitte dieses Festes in Bakum aus dem Jahre 1975.


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Firma Schmutte präsentiert sich in neuen Geschäftsräumen

Siebziger und Achtziger Oktober 1979 Quelle OV

Gleich 2 Einzelhandesgeschäfte präsentierten sich im Oktober 1979 in neuen bzw. erweiterten Verkaufsräumen. Günther und Elsbeth Schmutte eröffneten ein neues Fachgeschäft der Unterhaltungsbranche. Das Bildmaterial stammt aus dem Archiv des Heimatvereins Bakum und von der Firma Schmutte. Die Erweitung des AFU-Marktes Krone wird demnächst vorgestellt.


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Fronleichnamsprozession vor 60 Jahren

Vor 60 Jahren 07.06.1958 Quelle OV

Auch in Bakum wurde das Fronleichnamsfest unter großer Teilnahme der Bevölkerung gefeiert. Aus dem Archiv des Heimatvereins sind Bilder der Prozession 1958 zu sehen.

(Fotos OV-Heimatbund)

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Volksfest Bakum - Eine Zeitreise über 54 Jahre

Ausführlich hat der Heimatverein Bakum zum Volksfest 2016 über 54 Jahre Volksfest in Bakum berichtet. Für die zahlreichen neuen Besucher unserer Internetseite zeigen wir heute passend zum kommenden Volksfest nochmals eine Wiederholung der Kurzdokumentation. 

 

Ebenfalls möchten wir erwähnen, dass am kommenden Samstag, 26. Mai 2018 um 15 Uhr im Festzelt des Volksfestes die Siebziger und Achtziger des vorigen Jahrhunderts in der Gemeinde Bakum vorgestellt werden. Besonders Interessant sind die alten Super 8 Filme.

Die Dokumentation wird beendet mit der beindruckenden Feier zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 in Beuren. Für viele Bakumer damals ein unvergesslicher Augenblick. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.


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"So abgelegen ist Vestrup wirklich nicht"

Bakum vor 50 Jahren Juni 1968 Quelle OV

 

Vestrups neue Schule wurde nach anderthalb Jahren eingeweiht

Es schien, als habe der Baumeister der neuen Schule einen geheimen Schmerz der Vestruper aufgespürt, und so machte er sich dann gleich daran, sie zu trösten. "So abgelegen ist Vestrup wirklich nicht", versicherte der Bauingenieur Schwarz aus Oldenburg  Ende Mai 1968 anlässlich der Festversammlung von Eltern, Lehrern und Kindern. Schwarz muss es wissen: Die Vestruper Fertigbau-Schule, die eingeweiht wurde, hat er gebaut.

Das moderne Bauwerk, flach gedeckt, mit vielen Fenstern und in hellen Farben, könnte tatsächlich so etwas wie Weltoffenheit widerspiegeln. Als die Schule vor anderthalb Jahren gebaut wurde, hatte man hierzulande noch so gut wie gar keine Vorstellungen von den Möglichkeiten der Fertigbauweise im Schulwesen. Das Vestruper Beispiel demonstrierte damals vielen Besuchern, dass der Fertig-Schulbau mehr als ein Notbehelf gegen die schlimmste Raumnot sein kann.

Mit Fähnchen festlich geschmückt war die Vestruper Schule, als Bürgermeister Clemens Hölscher (Mitte) die Festversammlung begrüßte. Links Lehrer Böske mit dem Schulchor.

Architekt Schwarz überreichte Bakums Bürgermeister Clemens Hölscher den Schlüssel des neuen Gebäudes und war überzeugt, in einer so freundlich-hellen Schule lasse sich der Unterricht "fröhlich gestalten". Auch habe er bereits von enormenLeistungssteigerungen der Vestruper Schüler im Neubau gehört.

Vestrups Pfarrer Drees verband mit seiner Anerkennung für das neue Schulhaus die Hoffnung, den Kindern möge in diesem Hause eine gute Erziehung zuteil werden, denn "Gut werden muss man in der Jugend, dann kann man es im Leben auch bleiben".Die Weihe der Kreuze und des ganzen Schulhauses, die er anschließend vornahm, geschehe aus dem Bewußtsein, sagte Drees weiter,  "dass diese Schule auch dem christlichen Leben geweiht ist".

Das neue Schulgebäude zur Einweihung im  Jahre 1968.


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Staffelsieger in der 1. Kreisklasse

Vor 60 Jahren 21.05.1958 Quelle OV

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Besucher des Volksfestes suchten Schutz vor glühender Sonne

Vor 50 Jahren 19.06.1968 Quelle OV

 

Als Hauptattraktion war wieder der stattliche Festzug, an dem 15 geschmückte Wagen aus allen Bauerschaften und Fußgruppen der Kinder vom ersten bis neunten Schuljahr teilnahmen. Es war ein ideenreicher disziplinierter Zug, der Tausende von Besuchern aus der Gemeinde und aus den benachbarten Orten angelockt hatte. Schutzsuchend vor der glühenden Sonne - das Thermometer war über 30 Grad geklettert - füllten die Zuschauer bereits lange vor Beginn des Festzuges die Bürgersteige. (Fotos OV-Heimatbund)

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Alfons Schwerter bezeichnet Loher als "ein einig Volk von Brüdern"

Bakum vor 25 Jahren 1993 Quelle OV

 Loher bereiten neue Chronik vor

Anlässlich eines Dorffestes in Lohe im Jahre 1993 war die Vorstellung der neuen Loher Dorfchronik von Alfons Schwerter der Höhepunkt des an Ereignissen reichen Festtages.

Das von Alfons Schwerter gehaltene Referat wurde mit starkem Beifall bedacht. 

Nach Schwerters Ausführungen sei die erstmals 1186 erwähnte, von der Schagenburg am Haseufer bei Bramsche stammende Familie von Schagen erste Besitzer von Gut Lohe gewesen. Die von Schagens, der man eine unruhige Sippe nachsage, waren die Erbauer der sogenannten Lohburg, die auf Westerbakumer Grund am Schierenbach errichtet und 1374 am Fronleichnamstag in Schutt und Asche gelegt wurde.

Alfons Schwerter, der sich in besonderem Maße bei seiner Mitautorin und Lehrerin Maria Farwick bedankte, bezeichnete die Loher als "ein einig Volk von Brüdern", die auch in Zukunft bemüht sein mögen, Tradition und Fortschritt miteinander zu kombinieren.

Alfons Schwerter und Maria Farwick präsentierten zum Dorffest im Jahre 1993 die neue Chronik. In vielen Stunden haben beide sich mit der Vergangenheit von Lohe beschäftigt und es somit der Bevölkerung zur Verfügung gestellt.


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Die Siebziger und Achtziger - Am Ende sind wir ein Volk

Heimatverein präsentiert zum Volksfest 2018 wieder eine Zeitreise durch die Gemeinde Bakum

 

 

In 2017 berichteten wir vom Heimatverein Bakum ausführlich über die Jahre 1954 bis 1969. Diese Berichterstattung stieß auf großes Interesse innerhalb der Bakumer Bevölkerung. Nicht nur Bakumer sondern auch mit Hilfe unserer Internetseite „heimatverein-bakum.de haben mehr als 6.000 Besucher diese Berichte verfolgt. Hierüber freuen wir uns sehr.

 

Nach den Bildern des Vorjahres mit der Überschrift „Wunder in Bern bis zur Mondlandung“ beschäftigen wir uns zum Volksfest 2018 mit den Jahren von 1970 bis 1990.

 

Interessante Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde Bakum in den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts werden ergänzt mit Ereignissen im Weltgeschehen, die bei vielen Zuschauern noch in lebhafter Erinnerungen geblieben sind. Am Ende dieser 20 Jahre erlebten wir die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Unvergessen ist die Begegnung in Beuren am 3. Okt. 1990. Übrigens besuchten 1983 3000 Besucher eine Schweinerennen der Feuerwehr in Pastors Busch.

Hier kann bereits ein kleiner Ausschnitt dieser neuen Dokumentation gestartet werden.

Gezeigt wird der einstündige Film in voller Länge am

 

Samstag, 26. Mai 2018

um 15 Uhr

im Festzelt des Volksfestes.


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Ehem. Schülerinnen und Schüler feiern ihre Goldene Schulentlassung

Bakum vor 50 Jahren März 1968

 

Zu Ostern 1968 verließen diese Schülerinnen und Schüler die Schule in Bakum.  Jetzt wollen sie am 28. Apirl 2018 ihre Goldene Schulentlassung feiern. (Foto OV-Heimatbund)


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"Ick mott noch äben nao Marcella"

Bakum vor 25 Jahren März 1993 Quelle OV

 

Krone Markt in Bakum feiert 25jähriges Bestehen

"Marcellas Tante-Emma-Laden hat fast alles im Angebot", so schrieb Walter Zurborg in der Überschrift seines OV-Berichtes im März 1993 anlässlich des 25jährigen Betehens des Krone-Marktes. Weiter schreibt Walter Zurborg.  Es ist sicherlich alles andere als alltäglich in Bakum, daß man zum Einkauf seiner Lebensmittel den "Krone-Markt" aufsucht. Das eigentliche Markenzeichen dieses in Bakums Ortsmitte gelegenen Geschäftshauses ist in Wirklichkeit "Marcella", die Chefin. Wer würde im Orte schon sagen: "Ich gehe zum Krone-Markt"? Wohl kaum jemand, aber wenn es heißt: "Ick mott noch äben nao Mrcella", dann weiß jeder, wohin der Weg führt.

Nicht wegzudenken aus Bakums Ortsmitte ist der Krone-Markt. Wer hier einkaufen geht, geht "zu Marcella". Seit 25 Jahren steht sie hinter dem Ladentisch und ist vom frühen Morgen bis in den Abend hinein für ihre Kundschaft da.


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Neupriester Alfons Hölscher feierte am Sonntag seine Primiz

Bakum vor 60 Jahren 16. Febr. 1958, Quelle OV

 

Bekenntnis der Verbundenheit zwischen Priester und Volk

Eine feierliche Primiz wurde in Bakum in der St.-Johannes-Pfarrkirche am letzten Sonntag gefeiert.

Beim feierlichen Primizamt, das durch den Kirchenchor verschönert wurde, assistierte der Onkel des Primizianten Pfarrer Johannes Hölscher aus Rechterfeld. Zum Zeichen der Verbundenheit mit diesem Hochfest ihres Heimatortes waren auch Domkapitular Plump aus Dinklage und Dechant Langeland aus Lastrup nach Bakum gekommen. Die Festpredigt hatte Pfarrer Bohmann übernommen, der im Namen der Gemeinde dem Primzianten und seinern Eltern herzliche Glückwünsche ausprach. Der Primiziant Alfons Hölscher selbst ist ein Kind einer kinderreichen Familie von zehn Geschwistern. Pfarrer Bohmann würdigte den Priester als den "Diener Gottes und Ausspender der Geheimnisse Gottes" und seinen Dienst am Wort und Saktrament. Zur Zeit seien in Bakum leider weniger Prieserberufe als früher. Diese Primizfeier sei Anlaß zur Bitte an die Gemeinde, um Priesterberufe zu beten.

Die Gemeinde nahm mit großer Freude Anteil an dem Ehrentag des Neupriesters Alfons Hölscher. Sowohl bei der Hinführung zum Gotteshaus, als auch hinterher, als der Primiziant in der vierspännigen Ehrenkutsche mit einem großen Wagengefolge nach Elmelage zum Elternhaus fuhr, bildeten die Gläubigen an den Straßen dichtes Spalier als Ausdruck des Zeichens der engen Verbundenheit zwischen Priester und Volk und der Freude, daß ein Sohn der Gemeinde zu solcher Würde berufen wurde.

(Alle Bilder aus dem Bestand Zurborg- Heimatbund)

 

Liebevoll war der lange Weg zwischen Elternhaus in Elmelage und der Kirche geschmückt worden. Pfarrer Josef Bohmann (li) Pfarrer Johannes Hölscher  (re) auf dem Weg mit dem Neupriester Alfons Hölscher zum festlichen Primizamt in der Pfarrkirche St. Johannes zu Bakum.

Der Weg zum Elternhaus wurde für den Neupriester eine Triumphfahrt im Zeichen der Ehrung des Priestertums. Die von Josef Brinkhus und Clemens Baumann gefahrene vierspännige Ehrenkutsche mit dem Primizianten wurde von Reitern des Reitervereins Bakum und geschmückten Radfahrern nach Elmelage zum Elternhaus geleitet, wo Nachbarn und Bauerschaft dem Primizianten einen herzlichen Empfang bereiteten.


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Würdige Gestaltung der Familienfeste und sonstiger Veranstaltungen

Dokumente aus dem Archiv des Heimatvereins Bakum

 

Gültige Verhaltensregeln 1952 im Auftrag aller Pfarrgeistlichen des  Bischöflichen Offizialates Vechta

 Im Frühjahr 1952 beteiligten sich die Pfarrgeistlichen im Auftrag des Bischöflichen Offizials und riefen alle Pfarrangehörigen dazu auf, sich an diese nachfolgenden Vereinbarungen zu halten. Dann werden diese Verhaltensregeln der Gläubigen zum Segen für die ganze Pfarrgemeinde dienen. Im einzelnen:

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"Für die Jugend keine Arbeit zuviel"

Bakum vor 60 Jahren 6. Febr. 1958, Quelle OV

 

Tanzveranstaltungen nach einem Theaterabend sind verboten

 

"Für die Jugend soll uns keine Arbeit zuviel sein". Dieses Leitwort stellte Gemeindedirektor Kreutzmann der Eröffnung der Jugendausschuß-Sitzung voran. Die Verhandlung zeigte, daß es nicht bei Worten bleiben sollte.

Bürgermeister Tabeling warf das Wort von dem neuen Jugendschutzgesetz in die Debatte. Man habe den Eindruck, daß Jugendliche und auch Eltern nicht immer danach handeln, z. T. wegen mangelnder Kenntnis. In allen Kirchdörfern sollen daher Elternversammlungen abgehalten werden, um die Eltern aufzuklären. Zugleich soll an diesem Abend das Problem Film und Fernsehen angesprochen werden. Sicherlich werden sich Geistlichkeit und Lehrerschaft ebenfalls gerne daran beteiligen, zumal ja ein großer Teil der Jugendpflege in ihren Händen liegt.

In Anwesenheit von Bürgermeister Georg Tabeling (li) und Gemeindedirektor Clemens Kreutzmann stellte man fest, daß Anregungen und Beschlüsse aus der Vergangenheit bereits in die Tat umgesetz waren. Die Sportplätze in Bakum und Lüsche sind vorbildlich ausgebaut, für Carum ist ein Zuschuß zur Einrichtung eines Pfarrjugendheimes gegeben. Die Anlegung einer Laufbahn neben dem Bakumer Sportplatz steht bevor. Die im vorigen Jahr angeregte Filmschulung läuft in Vestrup und Bakum an.


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Erste Niederlage Essens durch Lüsche

Bakum vor 60 Jahren 3. Febr. 1958, Quelle OV

 

BV Essen - Blauweiß Lüsche 1:3

 

In der Bezirksklasse Süd war gestern die Sensation fällig, denn der bisher in 17 Spielen ungeschlagene Tabellenfüher BV Essen mußte vor eigenem Anhang durch Blauweiß Lüsche mit 1:3 die erste Niederlage enstecken. Trotzdem bleibt der BV nach wie vor ungefährdet an der Spitze.

In Essen gab es gestern die erste und damit sensationelle Niederlage des Spitzenreiters, der den Gästen durch Walther (15 Min.) und Welscher (25 Min.) bereits eine 0:2 Pausenführung überlassen mußte.

Sehr selten wurden Bilder von Fußballspielen in der OV veröffentlicht. Dieses Zurborg-Foto zeigt eine Spielszene aus der Begegnung zwischen BW Lüsche gegen TV Dinklage im Jahre 1956. Auffallend sind die zahlreichen Zuschauer am Spielfeldrand.


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Seit 36 Jahren in Brasilien

Bakum vor 50 Jahren 26.01.1968, Quelle OV

 

Sr. M. Atalie geb. Kreutzmann erstmals wieder in der Heimat Westerbakum

 

Nach 36jährigem Aufenthalt in Brasilien traf Schwester M. Atalie geb. Maria Kreutzmann aus Westerbakum in diesen Tagen zu einem Heimaturlaub in Bakum ein.

Schwester Atalie trat 1925 in den Orden ULF ein und verließ Deutschland im Jahre 1932, um in Brasilien in der Krankenpflege zu arbeiten. Seit 6 Jahren ist sie Oberin einer Schwesternstation, die das Krankenhaus "Caridade" im Orte Nomitoki (in der Nähe von Porto Alegre) betreut. Dort herrschte eine sommerliche Temperatur von 34°, als Schwester Atalie von Rio de Janeiro aus ihren Flug über den Atlantischen Ozean begann.

 

 

Schwester M. Atalie U.L.F

geb. Maria Kreutzmann

geb. 6. Juli 1902 in Westerbakum

gest. am 17. Januar 1976 im Krankenhaus zu Tapejara/Brasilien


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Auch bei winterlichen Verhältnissen keine Spielabsagen

Bakum vor 50 Jahren 22.01.1968, Quelle OV

 

Bakum setzte Siegesserie fort

 

In der Bezirksklasse Süd brachte der erste Spieltag der Rückrunde keine besonderen Überraschungen. Allerdings überzeugend war der hohe 8:1 des Tabellenzweiten SW Bakum  über Kroge. Nach Minuspunkten liegen Lastrup und Bakum gleichauf.

 

SW Bakum – SV Kroge-Ehrendorf 8:1

 

Bis zur Halbzeit waren die Kroger in Bakum ein durchaus gleichwertiger Partner. Schon in der 3. Minute hatten die großartig aufgelegten Platzherren durch Linksaußen Renze den Anfang gemacht und 2 Minuten vor der Pause erzielte Pille das 2:0. Nach dem Seitenwechsel machten sich aber bei den Krogern, die 7 Wochen pausierten, auf Grund eines mangelhaften Trainings erhebliche Konditionsschwächen bemerkbar. Nach dem 3:0 wieder durch Renze konnte dann Dullweber eine Minute später den Kroger Ehrentreffer anbringen. Busche erhöhte auf 5:1. Pille vergrößerte auf 6:1 und die restlichen Tore schossen Schildmeyer und Renze.

 

Josef Renze war viele Jahre erfolgreich als Fußballer beim SC S'W Bakum aktiv. So erzielte er auch 3 Tore bei eisigen Temperaturen Mitte Januar 1968 im Spiel gegen SV Kroge-Ehrendorf.


"Wir haben jetzt kein Geld für ein neues Rathaus"

Bakum vor 50 Jahren 16.01.1968, Quelle OV

Ausführlich stellt Gemeindedirektor Leonard Kordes in einem OV-Gespräch die aktuelle wirtschaftliche Situation der Gemeinde Bakum vor. Bakum hat sich mit 1,9 Millionen DM verschuldet, und wenn die Gemeinde Bakum die Aufgaben der Zukunft meistern will, dann wird der Schuldenberg auch in den nächsten Jahren noch kräftig wachsen.

Als einer der letzten Kommunen im Kreis Vechta arbeitet Gemeindedirektor Kordes mit seinen Mitarbeitern in gemieteten Räumen, dem früheren Vorwerk'schen Wohnhaus im Ortsmittelpunkt. Fragt man Leonard Kordes, der im früheren Wohnzimmer arbeitet, ob er denn wenigstens am fernen Horizont so etwas wie ein eigenens Rathaus sehe, dann stellt er mit Bedauern fest: "Wir haben jetzt kein Geld." Zur bevorstehenden Reform der Kreise und Gemeinden ist er nicht in Sorge: " Wir haben 4.800 Einwohner und liegen damit nach allem was man hört über der kritischen Grenze. So kann es sein, dass die Gemeinde eines Tages doch noch zu einem eigenen Rathaus kommt."

Leonard Kordes bei seiner Vereidigung als Gemeindedirektor im Jahre 1959. Bis zu seiner Pensionierung 1987 war er Gemeindedirektor der Gemeinde Bakum. (Foto Heinz Zurborg)


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"För de Katt" erhielt viel Beifall

Bakum vor 50 Jahren 13.01.1968, Quelle OV

Großen Anklang und viele Zuschauer fand das plattdeutsche Lustspiel „För den Katt“ von August Hinrichs, das die Spielschar der Bakumer Kolpingfamilie unter Leitung von Lehrer Otto Fraas bisher zweimal im Saale Beckmann aufführte.

 

Am kommenden Sonntag, 14. Jan. 1968 um 17 Uhr geht dieses Stück des bekannten Oldenburger Dichters zum letzten Mal über die Bühne.

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