Landjugend Bakum - Ein kleiner Rückblick der ersten Jahrzehnte des Bestehens

Im Jahre 2000 feierte die Landjugend ihr 50jähriges Bestehen

Die Zeitreise berichtete anlässlich des Volksferstes 2019 über bedeutende und auch unbedeutende Ereignisse in den Vereinen des vorigen Jahrhunderts.

In 100 Minuten Filmvorführung wurden wieder viele Ereignisse in Erinnerung gebracht. Die Filmvorführung des Heimatvereins Bakum stieß auf großes Interesse. Heute zeigen wir einige Aktivitäten der Landjugend Bakum dieser Jahrzehnte.

Vikar Josef Schora erfreute sich großer Beliebtheit als Präses der Landjugend zu Beginn der siebziger Jahre.

1969 trafen sich hier die Mitglieder der Landjugend in der Gaststätte Beckmann.


mehr lesen

Archiv-Cafè - Rückblick und Vorschau

Insgesamt präsentierte der Heimatverein zur Fotoausstellung 2018 160 Fotos. Das Video zeigt 60 Bilder dieser Fotoausstellung


Bilder aus den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts

Die diesjährige Fotoausstellung steht unter dem Motto:

"Sportliche Aktivitäten in der Gemeinde Bakum über viele Jahrzehnte im vorigen Jahrhundert"

Aufmerksam verfolgten die Besucher die umfangreiche Bildpräsentation an der Leinwand mit den entsprechenden Hinweisen zu den Bildern. Alle 160 Bilder konnten auch an den Schautafeln betrachtet werden

Über den zahlreichen Besuch am 18. Nov. im Archiv-Cafè des Heimathauses hat sich der Heimatverein sehr gefreut. Das Archivteam um Werner Kreutzmann, Franz-Josef Göttke, Hubert Kröger und alle Mitglieder der Gruppe "Gesucht und gefunden" haben gerne die Fotoausstellung "Blicke auf alte Heuerhäuser und Bauernhäuser in der Gemeinde Bakum - und auf Menschen, die hier lebten und arbeiteten" vorbereitet.

Die Themen der Ausstellungen stießen auf großes Interesse in der Bakumer Bevölkerung.

Das Archivteam des Heimatvereins bereitet in den nächsten Wochen eine weitere Fotoausstellung vor


mehr lesen

Mit Pfarrer Bernd Holtkamp kommt ein junger Pastor in die Gemeinde Bakum

mehr lesen

Die Musik- und Gesangvereine der Gemeinde Bakum feiern ihr Fest

31. Aug. und 1. Sept. in Bakum

So wie hier auf dem Bild der damalige Pastor von Vestrup August Dammann vor 60 Jahren im Jahre 1959 die Musik- und Gesangvereine der Gemeinde Bakum begrüßt, so startet auch in einigen Wochen das sogenannte "Kleine Muskier- und Sängerfest" mit einer Andacht in der Bakumer Kirche.

In den nächsten 3 Wochen macht das obige Plakat aufmerksam auf das Fest in Pastors Busch.

Alle hier anwesenden Mitglieder des Gesangvereins Lüsche sind mit den Namen im Archiv des Heimatvereins archiviert.

 

(Bilder von Heinz Zurborg - Heimatbund)

Auch der Reiterverein Hausstette begleitete den Festumzug 1959 in Vestrup. Reiter wie Hermann Sperveslage, Gregor Pohlmann, Klemens Beimforde, Heinz Tabeling, Hermann Beimforde oder Eduard Schuling waren bekannte Reiter über Hausstette hinaus.

Hier ist der Chor Cäcilia Bakum zu sehen. Dieser Chor besteht bereits seit 1877 und ist damit der älteste Verein in der Gemeinde Bakum. Auch heute noch als akiver Sänger dabei ist Josef Hüninghake (Sänger mit der Fahne)

Die Ehrengäste konnten das Geschehen in noblen Autos verfolgen.

Zu den Ehrengästen zählten natürlich die Spitzen der Gemeinde und der Kirche. Neben den Pastören Theo Sommer aus Lüsche und Engelbert Frilling aus Carum verfolgen Bürgermeister Gregor Tabeling und  Gemeindedirektor Clemens Kreutzmann die musikalischen Beiträge der Vereine.


mehr lesen

Marcell Bünnemeyer - Eine bekannte Persönlichkeit in Bakum

Das Leben von Marcell Bünnemeyer

In aufopfernder Weise setzte sich der beliebte Marcell Bünnemeyer als Dirigent für die Belange des Gesangvereins ab 1898 ein. Zum 50jährigen Jubiläum des Chores im Jahre 1927 schrieb Marcell Bünnemeyer über seine Dirigententätigkeit seit 1898.

Der beliebte Chorleiter Marcell Bünnemeyer versorgt hier seine Hühner um 1930 im sogenannten Kniepgaorn. Dieser Garten befand sich an der heutigen von-Galen-Straße auf dem Grundstück der Familie Brinkhus. 10 Jahre lang war er Vorsitzender des Geflügelzuchtvereins. Ebenfalls ist sein Sohn Marcell (1917-1945 verm.) mit auf dem Foto.

Die Familie Bünnemeyer um 1915 mit den Eltern Emma Bünnemeyer geb. Busse und Marcell Bünnemeyer. Vorne die Kinder Oswalda Bünnemeyer (verh. Arlinghaus) und Anton Bünnemeyer.

Quelle: OV-Artikel vom 12. März 1935

Mit der Überschrift "Unser Marcell ist nicht mehr" berichtet die Zeitung zum Tod von Marcell Bünnemeyer ausführlich über sein Leben.

Am Dienstagnachmittag, dem 5. März 1935, hat es dem lieben Gott in seinem ewigen und unerforschlichen Ratschlusse gefallen, den Gastwirt Marcell Bünnemeyer mitten aus der Arbeit heraus, noch in besten Mannesalter stehend, zu sich in den Himmel zu nehmen. Geboren am 27. Mai 1874 hat er ein Alter von nahezu 61 Jahren erreicht. Eine heimtückische Krankheit warf ihn auf das Krankenlager, von dem er nicht wieder aufstehen sollte. In den Tagen, als seine sterblichen Überreste noch im Sterbehause waren, machte noch mancher einen Besuch, um sich den lieben Marcell noch einmal recht fest in sein Gedächtnis einzuprägen.

Am Samstagmorgen wurde er nun zu Grabe getragen. Da zeigte sich so recht, welcher Beliebtheit er sich im Leben erfreut hatte. Von allen Seiten strömten die Leidtragenden trotz des kalten Winterwetters heran, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Ein Leichenzug bewegte sich durch die Straßen Bakums zum Friedhof, wie ihn Bakum noch nie gesehen hat. Über 1000 Personen befanden sich im Leichenzug.

Der Gasthof Bünnemeyer um 1920

Über viele Jahrzehnte war der Gasthof Bünnemeyer eine beliebter Treffpunkt für die Bakumer Bevölkerung. Hier treffen sich 1956 folgende junge Männer zum Kegeln, v. li. Oswald Arlinghaus, Franz Abeln, Otto Dierkes, Alfred Koops, Aloys Gallinger und Heinz Dierkes.

Der verstorbene Marcell Bünnemeyer betätigte sich auch sehr rege im öffentlichen Leben. Über 42 Jahre gehörte er dem Männergesangverein an, und 37 Jahre war er dessen Dirigent. (siehe auch Video)

Über 10 Jahre bekleidete er das Amt des Ortsvorstehers. Als solcher hat er sich besonders für die Instandsetzung der Wege im Orte und für den Ausbau der elektrischen Straßenbeleuchtung eingesetzt. Als in den letzten Jahren die Wirtschaftslage in Deutschland herunterging und die Arbeitslosigkeit zunahm, übernahm er bereitwilligst die Sammlungen für die notleidende Bevölkerung.

Ebenfalls leitete er den Wirteverein Bakum als Vorsitzender.

Mit Marcell Bünnemeyer ist ein biederer, aufrichtiger und allzeit hilfsbereiter Mann von uns gegangen. Noch lange werden die Bakumer an Marcell denken.


Als Ortsvorsteher hat Marcell Bünnemeyer sich für die Einführung des Acetylenlichtes in Bakum eingesetzt. Ein wenig stolz schrieb er ein Gedicht über diesen technischen Fortschritt in Bakum.

Bei diesem Verfahren wurde Karbid mit Wasser in Verbindung gebracht. Ein Gasgenerator sorgte für die Erzeugung von Licht.

Das von ihm geschriebene Gedicht zeigen die nachfolgenden Fotos.

Ein Gedicht auf das Bakumer Licht

(Marcell Bünnemeyer)

An der Bäke grünen Strand,

Liegt das schöne Bakumland.

Aus den Tälern, von den Höfen

Kann man die neue Kirche sehen

In der es jetzt so feenhaft glänzt

Weil dor Acetylenlicht brennt.

 

Auch Herr Rosenbaum und Theishen

Ließen stets für gut es heißen

Und Herr Mählmeyer tat sich sputen,

Backte schnell noch einen Stuten

Beim Acetylenlichtschein

Für die Jugend groß und klein.

 

Selbst der liebe Bünnemeyer

Brand´ an dies Licht mit großer Feier.

Abends im Gesangverein

Übte man im LIcht sich ein.

Und sie sangen aus vollen Kehlen

Nie darf dies schöne Licht uns fehlen.

 

Nun kam auch Herr Meistermann

Sah sich dies Licht mit Freuden an.

Tat dann die Gasleuchte winken?

Kinder, wir wollen ein Glas trinken.

Sprach zu ihnen huldvollst dann:

Vier Flammen legt bei mir ihr an!

 

Sogar dem Schneidermeister Thole

Gereicht jetzt dieses Licht zum Wohle.

Selbst in seinem besten Zimmer

Gibt es Acetylenlichtflimmer.

Abends beherrsch er diese Geister

Als Acetylengasmeister.

 

Nur beim Herrn Pastor allein

Sieht man noch Petroleumschein.

Weil der Weg zu ihm zu weit

Man allhier die Kosten scheut.

Besser wärs, man täte sorgen

Das daß Licht käm -heut´-statt Morgen.

 

Neulig im Gemeinderat

Mann an Mann zusammentrat

Es stand hier auf der Tagesordnung

Die große Bakumer Straßenbeleuchtung!

Plötzlich,- denkt Euch-, welch ein Pech!

Die Straßenbeleuchtung strich man weg.

 

Am neuen Gashaus kann man lesen

Heinrich Baro ists gewesen

Der in Vechta wohl bekannt

Dort sein Meisterstück bestand

Dann mit Fleiß und Energie

Bakum beleuchtet - wie noch nie!

 

Der dies Gedicht hier gemacht

Hat selbst am Licht geschafft.

Ob Regen, Wind, ob Sonnenschein

Stets mußte (er) emsig tätig sein.

Drum liebes Bakum freue dich

Im Glanz erstrahl´dein schönes Licht.

 

(aus Sütterlinschrift übertragen von Franz-Josef Göttke)


mehr lesen

Werbeanzeigen Bakumer Firmen im Jahre 1927

vor über 90 Jahren

 

Im Zeitalter digitaler Medien  können umfangreiche Werbeblocks auch schon mal nervig sein. Ganz anders wirken heute Werbeanzeigen, die vor über 90 Jahren veröffentlicht wurden. Wenn beispielsweise die Firma C. Zurborg mit einer eigenen Postagentur und Drogenhandlung Werbung betreibt, dann darf man diesen

 

Geschäftszweig nicht mit dem heutigen Drogenhandel vergleichen. Gemeint ist der  Verkauf von Drogerieartikel wie z. B. Heftpflaster, Verbandsmaterial und sonstige Hygieneartikel damaliger Zeit.

Der Film zum Volksfest 2019 berichtete ausführlich über die Chorgemeinschaft Cäcilia. Im Programmheft anlässlich des 50jähirgen Jubiläums am 17. Juli 1927 findet man viele Anzeigen von Bakumer Firmen.


mehr lesen

Seit 1948 Sänger- und Musikerfest der Gemeinde Bakum

Vor über 70 Jahren  

Der Musikverein Lüsche im Jahre 1979

Wenn am 31. August und 1. September 2019 das 72. "Kleine Sänger- und Musikerfest" in Bakum gefeiert wird, dann hat dieses Fest bereits eine sehr lange Tradtition.

Die Geschichte dieses Sänger- und Musikertreffens findet man in einer von Werner Kuper zusammengestellte Festschrift wieder. Zum 50. Jubiläum im Jahre 1998 wurde diese Chronik erstmals vorgestellt.

Auch  in der Dokumentation zum Volksfest 2019 berichtete der Heimatverein Bakum über diese zahlreichen Feste.

Pfarrer Josef Mayhaus hat dem Heimatverein seine Videoaufnahmen zur Verfügung gestellt.


mehr lesen

Wetten dass "Auf allen Vieren von Bakum bis Dinklage"

Aktuelles aus Bakum um 1930

Heinrich Nipper während der Wetteinlösung auf dem Weg Richtung Dinklage

Es muss wohl um 1930 in Bakum gewesen sein, als Nippers Heini mit einer besonderen Wette in Bakum und auch in Dinklage für Aufsehen sorgte. Heinrich Nipper (Jg. 1911) war als junger Mann für seine Kunststücke in Bakum bekannt. Viele seiner Fähigkeiten präsentierte er unter „Nippers Circus“.

 

Wahrscheinlich aus einer Bierlaune heraus, behauptete er, dass er in 3,5 Stunden den Weg von Bakum bis zum Ortseingang von Dinklage waagerecht auf Händen und Füßen bewältigen könnte.

 

 

Unter Anwesenheit vieler schaulustiger Bürgerinnen und Bürger erfolgte in Bakum der Start. Ausgestattet mit einer Turnhose nach Turnvater Jahn und an den Händen ein Paar Boxhandschuhe begann er seinen Kriechgang Richtung Dinklage.

Im feinsten Zwirn verfolgten Bakumer die außergewöhnliche Wette.

Bereits nach kurzer Zeit passierte er auf allen Vieren die Gaststätte Busse gr. Siemer in Harme. Empfangen wurde er auch hier von vielen Begleitern dieser ungewöhnlichen Fortbewegung.

Tatsächlich hat er das Ziel Dinklage in der vorgegebenen Zeit von 3,5 Stunden erreicht. Während seiner Tour nach Dinklage stand er unter ständiger Kontrolle. Somit blieb er in der waagerechten Position seiner Fortbewegung.

Um welchen Wetteinsatz es sich bei dieser Wette gehandelt hat, ist nicht überliefert; evtl. ein kostenloser Besuch der vielen Gasthäuser im Dorf Bakum?

Vielleicht wäre diese ungewöhnliche Wette 60 Jahre später bei Thomas Gottschalk „Wetten dass“ berücksichtigt worden.

Sollte tatsächlich sich heute jemand finden, diese Zeit zu unterbieten, kann sich mit dem Heimatverein Bakum in Verbindung setzen.

Heinrich Nipper arbeitete als Maler und war für seine weiteren Kunststücke im ganzen Dorf Bakum bekannt. Wenn Nippers Heini sich in einer Gaststätte des Dorfes befand und ein Gast kam, der seine Kunststücke noch nicht kannte, dauerte es nicht allzu lange, bis er diesem neuen Biertrinker erklärte, er könne einen Groschen mit dem Mund vom Boden aufheben, ohne dabei die Hände benutzen zu müssen. Er wolle es ihm sofort zeigen, falls der neue Gast ihm dafür ein Bier bezahle.

Heinrich Knipper starb 1968 im Alter von 57 Jahren.

 

 


mehr lesen

Rat und Verwaltung der Gemeinde Bakum vor 60 Jahren

Alte Fotos aus dem Archiv

Anlässlich der Verabschiedung von Gemeindedirektor Clemens Kreutzmann im Jahre 1959 stellten sich Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und die Gäste des Landkreises Vechta zu einem Abschiedsfoto auf.


mehr lesen

SC Bakum und SV Carum um 1962

Alte Fotos aus dem Archiv

Aus dem umfangreichen Fotoarchiv des Heimatvereins Bakum zeigen wir heute die  1. Fußballmannschaften von SC Bakum und SV Carum. Diese Bilder erfreuen sich großer Beliebtheit auf unserer Internetseite.

Nach Aussagen von Dieter Wruck war das Spiel SC Bakum gegen FC St. Pauli im Sommer 1961 für ihn ein besonderes Spiel. Erstmals spielten Dieter Wruck und Wolfgang Schildmeyer in der 1. Mannschaft des SC Bakum. Das Spiel gegen St. Pauli fand als Freundschaftspiel während eines Pokalturniers in Bakum statt. Wolfgang Schildmeyer und Dieter Wruck waren viele Jahre erfolgreiche Fußballer beim SC Bakum. Die Bakumer Mannschaft im dunklen Trikot stehend v. li. Josef Grammel, Hans Meyer, Dieter Wruck, Josef Hüninghake, Heinz Lück, Anton Kathe und Werner Hoping, vorne kniend Erwin Averbeck, Otto Dierkes, Georg Dammann und Bernhard Heil.

Hier zu sehen ist die aktuelle 1. Mannschaft des SV Carum im Jahre 1963. Über viele Jahrzehnte spielte SV Carum auf Kreisebene in der obersten Klasse. Einige Jahre waren auch Mannschaften der Bezirksklase zu Gast in Carum. Leider erfolgte am Ende dieser Saison der Abstieg in die 1. Kreisklasse.  Zu sehen sind die Spieler hinten von li. Helmut Blömer, Bruno Grossert, Hubert Hinxlage, Karl Heitmann, Clemens Raubart, Manfred Nuxoll, Franz Bünger, Alfred Brockhaus, Josef Hülsmann, Schiedsrichter Fitz, vorne v. li. Werner Dullweber, J. Garveles und H. Mennewisch.


mehr lesen

A-Jugend des SC Bakum im Herbst 1965

Alte Fotos aus dem Archiv

Nach dem letzten Spiel der Hinrunde im Herbst 1965 bei Rot-Weiß Damme nahm die A-Jugend

des SC Bakum Platz 1 der Tabelle ein. In der damaligen höchsten Jugendklasse (Bezirks-A-Jugend) spielten  u. kniend v. li. Theo Sieverding, Ludger Rasche, Clemens Evers, mittlere Reihe: Bernhard Börgerding, Josef Nipper, Ludwig Renze, Alfons Thole, hinten: Ludger Pille, Ewald Vornhagen, Clemens Willenbrink, Theo Kellermann und Trainer Heinz Rasche.

Am Ende der Saison reichte es jedoch nicht zur Meisterschaft. Die Rückrunde konnte leider nicht so erfolgreich gespielt werden.

Ludger Rasche stellte dieses von Peter Linnemann fotografierte Bild dem Archiv des Heimatvereins zur Verfügung.


mehr lesen

Clemens Thole - Ein Schneidermeister aus Bakum erzählt

Vor 35 und 100 Jahren  Quelle OV

Schneidermeister Clemens Thole starb am 2. Juli 1985 im Alter von 94 Jahren.


Die OV berichtete in ihrer Ausgabe vom 5. Juli 1985, dass der vielleicht bekannteste Bürger Bakums Clemens Thole im gesegneten Alter von 94 Jahren gestorben sei.

Clemens Thole wurde am 30. März 1891 in Bakum geboren und erlernte wie sein Vater das Schneiderhandwerk.

Direkt nach dem 2. Weltkrieg engagierte er sich auch im Bakumer Gemeinderat und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Bakumer Feuerwehr.

Viele Bakumer erwiesen Clemens Thole dem allzeit rüstigen und frohgelaunten Mitbürger bei seiner Beerdigung am 6. Juli 1985 die letzte Ehre.

(Fotos aus dem Archiv des Heimatvereins und von der Familie Thole)


Anfang der 80iger Jahre führte Georg Krone ein längeres Gespräch mit Clemens Thole. Dieses Gespräch durfte Georg Krone mit Hilfe eines Tonbandgerätes aufnehmen. Ausführlich schildert der damals 90jährige Clemens Thole die Situation in Bakum in den ersten beiden Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts.

Auszüge aus diesen Erinnerungen von Clemens Thole bringt das nachfolgende Video.

Matrose Clemens Thole vorne sitzend re.

Nach einigen Jahren handwerklicher Wanderschaft kehrte Clemens Thole nach Bakum zurück und diente ab 1913 in der Kaiserlichen Marine. Hier arbeitete er (li) als Geselle in der Schneiderstube der Prinzregrent Luitpold.

Die Prinzregrent Luipold der Kaiserlichen Marine im Jahr 1914

Das Bild zeigt die Schneiderstube Thole um 1928. Clemens Thole (li) bestand 1920 seine Prüfung als Schneidermeister. Weitere Mitarbeiter der damaligen Schneiderei Emma Thole, Karl Hoyemann (Neffe) Josef Giese (Lehrling, Leo Wilke (Geselle) und Vater Schneidermeister Louis Thole.

Familienfoto aus dem Jahr 1933, v. li. Emma Thole, Schwester Camilla geb. Vehorn) Johanna Thole, Rosina Thole, Clemens Thole und Louis Thole.

Bereits 1909 trat er dem Gesellenverein in Cloppenburg bei und blieb der Idee Adolf Kolpings sein Leben lang treu. Als Träger der goldenen Ehrennadel war er besonders der Seniorengruppe Bakum verbunden und zudem ältestes Mitglied im Oldenburger Kolpingverband. Das Foto stammt aus dem Jahr 1984 v. li. Clemens Thole, ??,  Pfarrer Josef Schraad und Hans Quatmann.


mehr lesen

1989: Freude über neue Turnhalle

Vor 30 Jahren  Quelle OV

Die Eröffnung der neuen Sporthalle im April 1989 war auch für die Kinder ein besonderes Ereignis.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Sporthalle vor 30 Jahren im April 1989 begann für den SC Bakum eine neue Zeitrechnung

Ausführlich berichtete der Heimatverein in seinem Film zum Volksfest 2019 auch über die neue Sporthalle in Bakum. Damals ahnte noch keiner, dass aus der kleinen internen Vereinsmeisterschaft einmal ein Wintervolksfest werden sollte. Das SGH-Turnier wurde zu einer Erfolgsgeschichte.


mehr lesen

Internetarchiv 2017 und 2018

Sämtliche Artikel der Jahre 2017 und 2018 befinden sich auf unserer Internetseite unter der Rubrik Internetarchiv 2017 und Internetarchiv 2018.

Regelmäßig werden diese Blog-Artikel aus der Vergangenheit von den  Besuchern gerne gelesen. Bilder und Videofilme erfreuen sich großer Beliebtheit.


mehr lesen

Vierlinge zu Ostern 1975

Bilder aus dem Archiv des Heimatvereins

Diese schöne Aufnahme fotografierte Heinz Zurborg zu Ostern 1975. Fast alle 14.000 Fotos der Gemeinde Bakum, die wir aus dem Nachlass von Heinz Zurborg über den Heimatbund OM erhalten haben, konnten wir in den letzten Jahren zuordnen. Leider fehlen uns zu diesem passenden Osterfoto entsprechende Angaben. Gerne nehmen wir Hinweise entgegen.

Allen Freunden und Mitgliedern des Heimatvereins Bakum wünschen wir ein schönes Osterfest.


mehr lesen

Bakum im Wandel der Zeit

Diese Ansicht stammt aus dem Jahre 1930. Vorne re. beim Kreuz war die Einfahrt zum Hof Dünhöft (heute Pfarrhaus, Pfarrheim und KIndergarten)

Die junge und auch mittlere Generation kennt nicht mehr diese Ortsdurchfahrt.

Für zahlreiche Gäste und viele Vereine war Sefi Beckmann eine geachtete Wirtin.

Bilder aus dem Archiv des Heimatvereins

Lt. Bericht der OV vom 13.04.19 haben Bürgermeister Tobias Averbeck und die beteiligten Investoren den geplanten Neubau der Öffentlichkeit nunmehr vorgestellt. Nach dem Motto "Willst du bewahren, musst du verändern" können alle sowohl Investoren, Gemeinderat und auch die gesamte Bevölkerung sich wünschen, dass dieser Neubau ein belebender Faktor für alle werden wird.

Sefi Beckmann mit Hedwig und Alfred Doerk kümmerten sich viele Jahrzehnte um das Wohl der Gäste im Gasthaus Beckmann.


mehr lesen

BW Lüsche aktuell auf Platz 1 der Kreisliga

Bilder aus dem Archiv des Heimatvereins

Der derzeitige Tabellenführer BW Lüsche steht kurz vor dem Aufstieg in die Bezirksklasse. Auch 1956 sahen zahlreiche Lüscher Fans interessante und spannende Spiele. So spielte 1956 der TV Dinklage vor großer Kulisse in Lüsche. Die Namen der damaligen Spieler sind bekannt. (Fotos Archiv Heimatverein Bakum - OV-Heimatbund Heinz Zurborg)


mehr lesen

Ehem. Schülerinnen und Schüler feiern ihre Goldene Schulentlassung

Bakum vor 50 Jahren März 1969

 

Zu Ostern 1969 verließen diese Schülerinnen und Schüler die Schule in Bakum.  Jetzt wollen sie am 27. April 2019 ihre Goldene Schulentlassung feiern. (Foto OV-Heimatbund)


mehr lesen

Impressionen eines Wintertages am 19. Jan. 2016

Winter 2018/2019 bisher ohne Schnee

Mitte Januar 2016 präsentierte sich Bakum letztmals in einer schönen Winterlandschaft. Im Bereich Dorfpark, Pastors Busch, Heimathaus, Friedhof und in Harme am Baggersee hielt H. Kröger einige Motive mit seiner Kamera fest. Diese Bilder sind zu einem kleinen Video verarbeitet worden.


mehr lesen

Voraussetzungen für "Bakumer SgH-Spektakel" wurden vor 33 Jahren getroffen

Beschluss zum Hallenbau in Bakum wurde 1986 getroffen (Quelle OV und Bilder OV-Heimatbund)

Viele Bakumerinnen und Bakumer waren bei der Einweihung der neuen Sporthalle im April 1989 dabei. Die Gemeinde Bakum setzte, um vielen eine Möglichkeit zum Besuch der Sporthalle zu geben, einen eigenen Bus ein. Dieser fuhr durch die Ortsteile mit Haltestellen in Vestrup, Hausstette, Kirche Lüsche und Kirche Carum. Ob viele Besucher diese eigene Buslinie tatsächlich genutzt haben, kann nicht mehr festgestellt werden.

Etwas mehr als drei Jahre war es her, seit der Bakumer Gemeinderat den Beschluss fasste, neben der Schwimmhalle auch noch eine Sporthalle für die Schüler der Schulen und die Sportvereine zu errichten. Genau am 13. Februar 1986 fiel dieser Beschluss. Die Planung des Vorhabens und die Bauausführung wurden dem Architektenbüro Wehry übertragen. Der heutige Standort der Sporthalle hatte sich von Anfang an als bestmögliche Lösung erwiesen, liegt er doch nicht nur zentral im Ortskern, sondern auch direkt neben der Schwimmhalle und nahe bei bei den Schulen.

Anfang Januar 1989 konnte der Spielbetrieb aufgenommen werden. Runde drei Millionen DM kostete das nach modernen Gesichtspunkten errichtete Projekt. Das Land Niedersachsen hatte sich an diesen Kosten mit 367.000 DM beteiligt, von seiten des Landkreises Vechta erhielt die Gemeinde 875.000 DM und außerdem ein Darlehen in Höhe von 375.000 DM.

An diesem Wochenende veranstaltet der SC Bakum in der Sporthalle sein Winterfest für die

1991 SgH: Jonny Höffmann und Alfred Peckskamp herzen die Bakumer Zuschauer

Aktion "Sportler gegen Hunger". Diese Veranstaltung ist in den 30 Jahren zu einer Erfolgsgeschichte in der Gemeinde Bakum geworden.

Mehr als 400.000 €  leitete der Sportverein in den letzten 30 Jahren weiter an die Aktion SgH.

Als eine Behelfshalle nutzten Bakumer Sportler/innen diesen alten Tabakschuppen einige Jahre als Sportstätte. Die Größe dieser Halle recihte für maximal 3 Tischtennisplatten. Volleyball spielte man auf einem kleineren Feld. Im sanitären Bereich dieser Halle befand sich eine Dusche und ein gemeinsamer  Umkleideraum. für wenige Personen. Der Abbruch dieser ersten Halle erfolgte 1995. Vom Innenleben dieser Halle existiert leider kein Foto im Archiv des Heimatvereins.

Einen idealen Standort fand man im Jahre 1986 bei Beginn der Planung. In unmittelbarer Nähe zu den Schulen wird die Halle heute von vielen Schüler/innen und Sportler/innen der Gemeinde Bakum in Anspruch genommen. Auch für weitere Veranstaltungen wie Konzerte der Musik- und Gesangvereine bietet die Halle eine gute Atmosphäre.


mehr lesen

Zeitreise 2019 zu Gast bei den Vereinen im vorigen Jahrhundert

Die Zeitreise ist in diesem Jahr zu Gast bei den Vereinen innerhalb der Gemeinde Bakum. Am Volksfestsamstag, 18. Mai werden Un(Be)deutene Ereignisse  aus den zahlreichen Vereinen des vorigen Jahrhunderts wieder in Erinnerung gebracht. 

Hubert Kröger und Franz-Josef Göttke bereiten zur Zeit die umfangreiche Dokumentation in Form eines Filmes vor. Hilfreich sind Unterlagen wie Chroniken, Bilder, Videoaufzeichnungen und Super 8 Filme, die berits im Archiv des Heimatvereins vorhanden sind.

 

Allerdings kann diese Präsentation, die an einer großen LED Leinwand mit einer professionellen Soundanlage im Festzelt gezeigt wird, noch wesentlich interessanter gestaltet werden. Hierzu sind beide dankbar, wenn kurzfristig noch weiteres Material wie Bilder oder Berichte aus Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Gerne kann man sich mit Hubert Kröger (04446-339) oder Franz-Josef Göttke (04446-266) kurzfristig in Verbindung setzen.

 

Für die bisherige Unterstützung danken wir schon mal recht herzlich.

 

1976 spielten Mitglieder der Landjugend Bakum den Gaunerschwank "De Heiratsswindlerin" von Max König im Saal Beckmann. Krischan (Ludwig Baumann) und Egon (Alfons Arkenstette) ahnen nichts Gutes in dieser Spielszene.


mehr lesen