Filmvorführung aus Super-8-Aufnahmen und Vorstellung des neuen Jahrbuchs „Dit un Dat ut Baoken“
Frau Elke Geising aus Südafrika wird digital mit einer Liveschaltung anwesend sein
Am Sonntag, 23. November, ab 14.30 Uhr öffnet nach längerer Pause wieder das Archivcafé auf dem Heimathof am Pastorsbusch seine Türen. Anlass ist eine besondere Zeitreise durch die Gemeinde Bakum: Noch einmal wird der von Hubert Kröger gestaltete Film „Mit der Super 8 Kamera in der Gemeinde Bakum unterwegs“ gezeigt. Bereits vor einigen Monaten lockte dieser Film so viele Besucher an, dass im Heimathaus kein Platz mehr frei blieb.
Der rund 90-minütige Streifzug durch die Vergangenheit führt in Wort und Ton zu Ereignissen und Alltagsszenen aus den 1960er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre – festgehalten auf früher stummen Super-8-Aufnahmen, die heute mit erklärendem Text und passender Musik zu neuem Leben erweckt wurden. Ein lebendiges Stück Heimatgeschichte, das nicht nur Erinnerungen weckt, sondern auch jüngeren Besucherinnen und Besuchern zeigt, wie sich die Gemeinde über mehrere Jahrzehnte entwickelt hat.
Nach etwa 45 Minuten wird der Film unterbrochen – eine gemütliche Gelegenheit für Kaffee und Kuchen im Archivcafé. In dieser Pause wird außerdem die neue Ausgabe des beliebten Heimatjahrbuchs „Dit un Dat ut Baoken“ vorgestellt.
Der rund vierminütige Ausschnitt zeigt einige ausgewählte Szenen aus dem Film „Mit der Super 8 Kamera in der Gemeinde Bakum unterwegs“.
"Dit un Dat ut Baoken"
In der Pause wird der Heimatverein die neue Ausgabe von „Dit un Dat ut Baoken“ für das Jahr 2026 vorstellen. Die Ausgabe ist diesmal besonders umfangreich: Über 160 Seiten im DIN-A4-Format wurden gestaltet, gesammelt und mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt.
Im Mittelpunkt steht ein Thema, das viele Menschen in der Gemeinde verbindet und bei vielen Erinnerungen weckt: das Schulleben in Bakum während der letzten 250 Jahre. Von alten Klassenzimmern über längst vergessene Schulwege bis hin zu besonderen Ereignissen – das Heft zeigt, wie sich die Schule im Laufe der Zeit verändert hat und wie frühere Generationen gelernt und ihren Alltag erlebt haben.
Dabei geht es nicht darum, alles wissenschaftlich und bis ins Kleinste zu belegen. Die Ausgabe möchte vielmehr ein lebendiges Bild der Bakumer Schulgeschichte zeichnen. Sie vereint persönliche Erinnerungen ehemaliger Schülerinnen und Schüler, Berichte von Lehrkräften, historische Fakten, interessante Fundstücke aus Archiven sowie zahlreiche Fotos, die große und kleine Momente festhalten.
Zwischen all diesen Beiträgen finden sich zudem einige humorvolle Cartoons, die das Heft auflockern und dem Leser ein Lächeln schenken. Dadurch entsteht eine abwechslungsreiche Mischung aus Wissen, Erzählungen und Unterhaltung – ein buntes „Allerlei“, das zeigt, wie viele Geschichten und Erlebnisse sich rund um die Schulen der Gemeinde angesammelt haben.
Das Heft lädt zum Stöbern ein, macht neugierig und erinnert daran, wie sehr Schule das Leben vieler Menschen geprägt hat – früher wie heute.
Ein Blick zurück: Frau Elke Geising erinnert sich an ihre Kinder- und Jugendzeit in Bakum
In der neuen Ausgabe von „Dit un Dat ut Baoken“ schreibt Frau Elke Geising, gebürtig aus Bakum, über ihre Kindheit
und Jugend. Sie wurde 1953 als junges Mädchen in das erste Schuljahr der Volksschule Bakum eingeschult. In ihrem Beitrag erzählt sie sehr eindrucksvoll, wie sie in Bakum aufwuchs und wie sehr diese Zeit ihr Leben geprägt hat.
Frau Geising beschreibt die Volksschule Bakum und das Leben an der Harmer Straße als ihr „Sprungbrett in die Welt“. Heute ist sie eine erfolgreiche Unternehmerin und weltweit tätig. Seit fast 25 Jahren lebt sie in Südafrika.
Die Einladung des Heimatvereins, Geschichten aus ihrer frühen Schulzeit aufzuschreiben, war für sie ein besonderes Geschenk. Sie sagt, es sei eine große Freude und Gnade, als ältere Frau noch einmal in Gedanken durch die Kinderschuhe ihrer Vergangenheit zu gehen.
Beim kommenden Archivcafé wird Frau Elke Geising sogar digital zugeschaltet sein – live aus Südafrika. Sie wird dort mit Mitgliedern des Heimatvereins ein Interview führen. Vielleicht trifft sie bei dieser Gelegenheit sogar noch einige Menschen wieder, die sie aus ihrer damaligen Zeit in Bakum kennt.
Zahlreiche Schulfotos mit Angabe der Namen beinhaltet die neue Ausgabe.
Auch Norbert Schopmans, gebürtig aus Schledehausen und heute in Berlin lebend erinnert sich gerne an seine Schulzeit in Schledehausen.
Weitere Einzelheiten:
- die neue Ausgabe wird bereits am 23.11. an Mitglieder kostenlos verteilt
- Die Verteilung an alle Mitglieder erfolgt dann ab 24.11.
Ab 24. November 2025 kann die neue Ausgabe von "Dit un Dat ut Baoken" zum Preis von 15 € an folgenden Stellen erworben werden:
- Schreibwaren Anette König
- Volksbank Bakum
- Bäckerei Mählmeyer
- Blumen Heyermann
- Bäckerei Sieve Lüsche
- Heiko Heitmann Carum
- Sonja Niemöller, Hausstette


