Heimathaus


Seit nunmehr 17 Jahren nutzt der Heimatverein Bakum für viele Veranstaltungen die Räume des Heimathauses. Im Laufe der Jahre erfolgten immer wieder Umbaumaßnahmen. Vom Versammlungsraum und Flur wurden Abstellräume abgetrennt. Archiv und Küche erhielten neue Fußböden. Viele fleißige Helfer bauten neue Fenster ein. Eine neue Heizungsanlage sorgt für wohlige Wärme.

Die Theke stand in früheren Jahren im Gasthaus Tiemerding Hausstette und die Stühle erhielt der Heimatverein vor einigen Monaten aus dem Bestand der Gaststätte Sefi Beckmann. Theo Frilling aus Westerbakum trug wesentlich zur Verschönerung des Heimathauses bei. Sein Geschenk waren drei Spruchbalken vom Haus Frilling aus dem Jahr 1924. Sie erinnern an die große Tradition der heimischen Bauernhausarchitektur. Die Spruchbalken bilden für die Räume des Heimatvereins einen besonderen Schmuck.


1957 unterrichtete Frau Pohl Kinder in der damaligen evangelischen Schule. Zu sehen sind die Kinder Rosemarie Will, Reinhard Schmidt, Irene Seidel, Dieter Schoenkas, Brigitte Krause, Regina Hoffmann und Rosemarie Hoffmann. Der Junge rechts von Frua Pohl ist nicht bekannt.

Nach dem Eintreffen vieler Vertriebenenfamilien erfolgte nach einer sehr kurzen Bauzeit 1951 die Einweihung dieser Schule auf dem Grundstück der katholischen Kirchengemeinde. Platz hatten bis zu 125 Kinder in dieser kleinen Schule. Bis 1997 waren hier noch Schulklassen untergebracht.


Mit dem Tag der offenen Tür am 13. Juni 1999 begann die Erfolgsgeschichte des Haimathauses. Mitglieder, Gäste des Heimatvereins und die Nachbarn freuen sich über die Fertigstellung dieser schönen Anlage, die sich in den folgenden Jahren immer weiterentwickelt hat.